Gute und weniger gute Nachrichten

Die deutschen Börsen gehen heute durch die Decke. In der Spitze liegt der DAX etwa zwei Prozent höher als am Freitag. Grund dafür ist US-Präsident Trump, der eines seiner zentralen Wahlkampfthemen, nämlich die Steuerreform, durchgebracht hat. Künftig werden US-Unternehmen um mehrere hundert Milliarden Dollar pro Jahr erleichtert. Die Aktionäre erwarten somit steigende Gewinne.

Gleichzeitig warnt die Bank für den internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) vor Verwerfungen an den Finanzmärkten. Aufgrund der bereits lange andauernden Niedrigzinsphase wären die Bewertungen enorm gestiegen. Die aktuelle Lage erinnere an die Hysterie vor der Finanzkrise im Jahr 2007. Die US-Notenbank FED hat unterdessen eine Zinswende eingeleitet. Auch in Europa deuten die Zeichen auf ein Ende der Niedrigzinspolitik hin. Die EZB hat ihre monatlichen Anleihekäufe halbiert.

Niemand weiß, ob die derzeitigen Bewertungen überzogen sind oder nicht. Als Langfristinvestor können einem die kurzfristigen Schwankungen an den Finanzmärkten in die eine oder andere Richtung egal sein. Man muss einfach nur Durchhaltevermögen beweisen. Langfristig steigen die Börsen und wächst die Wirtschaft. Im Crash kann man günstig nachkaufen.

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