Geld sparen

Die Steigerung ihres monatlichen Einkommens ist das eine, die Reduzierung der Ausgaben das andere. Viele Arbeitnehmer konzentrieren sich lediglich darauf, möglichst viel Geld zu verdienen und sie neidisch darauf, dass andere mehr verdienen als sie selbst.
 
Dabei gehört zum Reich werden auch, dass man seine Konsumausgaben einschränkt und nicht jeden Monat das gesamte verdiente Geld ausgibt.
 
Natürlich gibt es Menschen, deren monatliches Einkommen recht gering ist und die nichts davon auf die Seite legen können.
 
Aber auch diesen Menschen kann möglicherweise mit den nachfolgenden Spartipps geholfen werden:
 
Konsumausgaben einschränken:
Wir leben in einer unglaublichen Konsumwelt. Das ist irgendwo auch gut so, denn der Konsum ist Treiber der Wirtschaft und zumindest mitverantwortlich für den beachtlichen Wohlstand in der westlichen Welt. Viele Menschen haben sich aber an den immer fortwährenden Konsum gewöhnt. Der Konsum ist für viele zur Normalität geworden. Hier wäre ein wenig Konsumverzicht angebracht. Vieles kaufen wir nur um andere zu beeindrucken. Brauchen wir wirklich immer das neueste iPhone? Brauchen wir einen BMW oder einen Mercedes? Am besten noch als Neuwagen, der nach dem Kauf sofort 20-30% des Wertes verliert. Braucht man wirklich ein übergroßes Haus, welches man auf Pump kauft und dann 30-40 Jahre verschuldet ist? Ist es wirklich notwendig, sich jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit bei Starbucks einen Kaffee für 4-5 Euro zu kaufen? Muss man tatsächlich mehrmals die Woche im Restaurant essen oder könnte man nicht auch zu Hause etwas Gutes und günstiges kochen? Braucht man ständig neue Klamotten oder Schuhe? Es gibt endlos viele Beispiele. Der Konsum hat überhandgenommen. Viele täten gut daran, ihre Konsumausgaben etwas zu reduzieren. Man muss nicht leben wie ein Mönch, aber niemand sollte etwas kaufen nur um andere zu beeindrucken. Minimalismus kommt immer mehr in Mode. Die vielen neuen Dinge machen ohnehin nicht glücklich. Glücklich machen Erlebnisse, das soziale Miteinander mit Freunden oder Familie, eine erfüllende Aufgabe und so weiter. Materielle Dinge machen nicht oder nur für einen kurzen Augenblick glücklich. Wenn man sich ständig neue Sachen anschafft, wird der Zeitraum immer kürzer, in dem die Sachen einen glücklich machen. Wie haben Sie sich als Kind auf Weihnachten gefreut? All die Geschenke. Und heute? Es ist zur Normalität geworden immer neue Sachen anzuschaffen. Üben Sie Verzicht.
 
Haushaltsbuch führen:

Ein Haushaltsbuch zu führen, ist absolut aus der Mode gekommen. So etwas machen doch nur Oma und Opa, oder? Aufzuschreiben was kommt rein und was geht raus. Jedes Unternehmen führt eine Bilanz. Die Unternehmen sind gesetzlich dazu verpflichtet. Ohne Bilanz könnten sie aber auch gar nicht existieren. Warum sollte nicht auch ein Arbeitnehmer oder eine Familie aufschreiben, was sie monatlich einnimmt und ausgibt? Wissen Sie aus dem Stegreif, wieviel am Monatsende von Ihrem Gehalt übrig bleibt und wofür sie wieviel Geld ausgegeben haben? Jeder, der finanziell erfolgreich werden will, sollte anfangen ein Haushaltsbuch zu führen. Das lässt sich leicht handschriftlich oder in Excel realisieren. Eine Tabelle anfertigen, ganz oben wird das monatliche Einkommen eingetragen und darunter folgen dann die Ausgaben: Miete, Versicherungen, Internet, Telefonkosten, Beitrag fürs Fitnessstudio, Lebensmittelausgaben und Sonstiges. Fertig. Ab sofort wissen sie, wieviel Geld ihnen im Monat übrig bleibt. Oder ihnen wird bewusst, dass sie über ihre Verhältnisse leben. Dann sollten sie schleunigst zu Punkt 1 zurückkehren und ihre Konsumausgaben überdenken.

– Fitnessstudio kündigen:
Viele zahlen für den Vertrag ihres Sportstudios monatlich zwischen 20 und 50 Euro. Aber nur die wenigsten gehen auch regelmäßig hin. Die meisten gehen eher selten. Nach einem harten Arbeitstag haben viele einfach keine Lust mehr auf Sport. Alleine ins Studio zu gehen ist auch doof. Im Sommer macht man besser draußen Sport. Und und und. In diesem Fall sollte man den Vertrag kündigen. Sport kann man tatsächlich wunderbar an den frischen Luft machen. Freeletics ist momentan sehr angesagt. Auf Youtube findet man mit dem Suchbegriff „Workout“ und einigen Ergänzungen wie etwa „für Männer“, „für Frauen“, „Rücken“, „Yoga“ usw. wunderbare Anleitungen für Sport im heimischen Wohnzimmer. Oftmals braucht man als Zubehör b zw. Trainingsgerät lediglich eine Faszienrolle oder ein Theraband. Beides kostet recht wenig im Vergleich zu einem monatlichen Abo eines Fitnessstudios. Bei 40 € Abo-Gebühr pro Monat wären das in 10 Jahren immerhin 5000 Euro.

– Supermarkt-Einkauf:
Viele Supermärkte und Discounter haben Eigenmarken wie etwa „Gut & günstig“ oder „Ja!“. Diese sind oft von ähnlicher Qualität, jedoch viel günstiger als die Produkte teurer Marken. Im Supermarkt findet man die teuren Marken meist auf Augenhöhe, die günstigen Eigenmarken sind oft etwas „versteckt“ positioniert, oftmals im untersten Regal. Hier kann man sicherlich auf Dauer viel Geld sparen.
 
– Lunchbox mit zur Arbeit nehmen:
Das tägliche Essen im Restaurant oder in der Kantine ist teuer. Selbst der tägliche Besuch beim Bäcker ist kostenintensiv – rechnet man ihn mal auf mehrere Jahre hoch. Günstiger ist es, sich bereits zu Hause ein paar Toasts oder Brote zu schmieren und diese mit zur Arbeit, Schule oder Uni zu nehmen. Eine Packung Toast kostet 55 Cent. Dazu noch eine Packung Käse kostet etwa 2 Euro. Das reicht sicherlich für eine ganze Woche. Dazu noch etwas frisches Obst und fertig ist das perfekte und günstige Mittagessen.
 
– Tarifwechsel:
 
– Regelmäßige Kosten senken: